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Kindergarten Grashüpfer Grasdorf

Der Kindergarten Grasdorf ist in der alten Schule von Grasdorf untergebracht. Gleich nebenan befindet sich die Kinderkrippe Grasdorf.

Erzieher/innen und Betreuungszeiten

Erzieherinnen und Erzieher
Leitung: Uwe Weege
Carmen Schultz
Gudrun Hildebrandt

Betreuungszeiten
8.00 Uhr bis 13.00 Uhr

Sonderöffnungszeiten
ab 7.30 Uhr bis 13.30 Uhr

 

Termine


Montag, den 06. Januar 2020
Erster Kindergartentag im neuen Jahr !

Montag, den 09. März und Dienstag, den 10. März 2020
Das Team des Kindergartens bildet sich weiter.
Aus diesem Grunde ist der Kindergarten an diesen Tagen geschlossen.

Donnerstag, den 12. März um 19.30 Uhr
Elternabend im Kindergarten

Liebe Mütter und Väter:
Aufgrund der CORONA Krise entfallen leider bis auf weiteres alle bisher geplanten Projekte und Aktionen.
Sofern es möglich ist, werden entsprechende Aktionen wie das Vater-Kind-Zelten im Herbst nachgeholt
Die Notbetreuung der Kinder findet ausschließlich am Bau- und Forscherwagen statt.
Bleibt alle gesund!
Euer Grashüpfer Team

Vom 03. August bis 21. August 2020
Sommerferien im Kindergarten

Montag, den 24. August 2020
Erster Kindergartentag nach den Sommerferien

Vom 07. September bis 02. Oktober 2020
Herbstwaldwochen

Freitag, den 06. November 2020
Laternenfest im Grasdorf

Vom Mittwoch, den 23. Dezember bis Dienstag, den 05.Januar 2021
Weihnachtsferien im Kindergarten

 

 

 

Fotos

 

Die Grashüpfer in der Zeitung

Haus der kleinen Forscher

Auf Wunsch der Mütter und Väter des Kindergartens Grashüpfer fand am 5. Februar 2013 ein besonderer Elternabend statt. Im Rahmen der erworbenen Zertifikation zum „Haus der kleinen Forscher“ wurden die Eltern auf das Experimentieren mit Kindern aufmerksam gemacht. Die interessierten Eltern wollten nun für einen Abend in die Rolle ihrer Kinder schlüpfen und Ausprobieren wie man sich als „kleiner Forscher“ bei den Grashüpfern fühlt.

Das Team des Kindergartens hat an vier Stationen Experimente zu unterschiedlichen Themen aufgebaut. Mit kurzen Einleitungen luden die Tische zum freien ausprobieren und Problemlösen ein.

Es wurden kleine Gruppen gebildet die folgenden Fragen nachgingen:
● Welche Farben stecken in Schwarz?
● Wie kann man die Farben des Regenbogens sichtbar machen?
● Wie schafft man es, Wasser von einem Gefäß zum anderen zu transportieren ohne zu schöpfen?
● Wie kann ich einen „Taucher“ herstellen, einen Körper der auf Druck reagiert und im Wasser absinkt oder aufsteigt?

Mit viel Freude und Neugier machten sich die Eltern daran, die Geheimnisse und Fragestellungen zu lösen. Die Köpfe wurden zusammengesteckt, Ideen geboren, ausprobiert und wieder verworfen und viel gelacht. Nebenbei stärkten sich die Eltern mit ausreichend Gummibärchen und Schokolade um Energie zu tanken.

Beim gemeinsamen Forschen wurde sehr intensiv miteinander beratschlagt und Thesen entwickelt. Den Müttern und Vätern wurde so bewusst wie kommunkativ das gemeinsame Forschen ist und wie spannend es ist verschiedene Lösungsstrategien auszuprobieren.

An dieser Stelle geben wir einen Überblick über die verschiedenen Äußerungen an den Forscherstationen.

Das geheimnisvolle Schwarz: Welche Farben stecken in Schwarz?
An dieser Station bekamen die Eltern Filterpapier, Wasser, verschiedene schwarze Stifte, Pipetten und Gefäße zum experimentieren.

„Cool“, „Oh !“, „Dürfen wir die Stifte auch in Wasser tauchen ?“, „Was ist, wenn wir etwas beschädigen ?“, „Ha, es entsteht Lila!“, „Mehr Lila !“, „Vielleicht so?“, Guck mal, wie schön das geworden ist !“, „Was ist denn wenn wir hier das dran machen ?“, „Holzleim gibt ein schönes Lila“, „Drauf gemalt und ein paar Tropfen Wasser drauf.“ „Der Saft ist zu dickflüssig und verstopft den Weg.“

Wassertransporter - Wie schafft man es, Wasser von einem Gefäß zum anderen zu transportieren ohne zu schöpfen?
Hier sollte ein großes Gefäß mit Wasser befüllt werden. Verschiedene große Gefäße, Spritzen, Schläuche, Trichter, Strohhalme und Flaschen wurden bereit gestellt.

„Wie stecken Strohhalme ineinander !“, „Und dann ?“, „Guck mal, das wird immer voller !“ „So fertig !“, „Das ist wirklich toll, willst du auch mal ?“, „Ja, klar!“, „Das mußt du so machen und so und so ...“, „Bei meinem Aquarium mache ich das immer so.“

Taucher: Wie kann ich einen „Taucher“ herstellen, einen Körper der auf Druck reagiert und im Wasser absinkt oder aufsteigt?
Strohhalme, Flaschen, Büroklammern, Knete, Wasser wurde bereit gestellt.

„Man muss das richtige Gewicht finden, sonst sinkt es gleich runter!“ „Wenn man pumpt, funktioniert es.“, „Nimm mal die Große, weil der kann hier mehr schweben!“, Brauchen wir eine volle Flasche ?“, „Knete kann sich eigentlich nicht vollsaugen, oder ?“

Regenbogen: Wie kann man die Farben des Regenbogens sichtbar machen?
Verschiedene Spiegel, Papier, Alufolie, CDs, Taschenlampen, Packband, Kerzen und Kleber dienten als Forscherutensilien.

„Wenn die Sonne auf meine Blumenvase scheint, dann gibt es einen Regenbogen auf den Tisch.“, „Ich brauche Sonne.“, „Auf der weißen Fläche sieht man die Farben am besten.“

Gemeinsam fanden die Teilnehmer wohl die wichtigste Botschaft des Experimentierens heraus: Es gibt vieles zu hinterfragen und auszuprobieren. Es geht um den Weg, nicht so sehr um das Ziel. Genauso wie ihre Kinder haben die Eltern die Freude am Erkunden naturwissenschaftlicher Phänomene entdeckt. Zum Abschluss des Elternabende hat das Grashüpfer-Team den Tip gegeben sich auf der Homepage des „Haus der kleinen Forscher“ oder mit Hilfe von verschiedenen Büchern Anregungen zum gemeinsamen Experimentieren zu beschaffen und auch zu Hause mit den Kindern zu forschen.

Ein Bericht geschrieben von den
Auszubildenden Ramona Pallas und Annika Brunotte

Projekt »einfallsreich« im Kindergarten Grashüpfer

Als Studentin der HAWK im Studiengang Kindheitspädagogik, konnte ich während meines Praktikums im Kindergarten Grashüpfer, das Projekt „einfallsreich“ durchführen.

Dieses Projekt, in Kooperation der HAWK und der Netzwerkstatt „einfallsreich“ ermöglichte den Kindern mit Materialien aus Industrie und Handwerk in Berührung zu kommen. Hierbei handelt es sich um bedeutungsoffene Materialien wie Verpackungen, Becher, Isolierungen, Schläuche oder Styropor, die nicht zweckgebunden sind und zum Ausprobieren und entdecken einladen. Zusammen mit meiner Kommilitonin Kira fand das Projekt an mehreren Terminen in der Turnhalle statt.

In Kleingruppen konnten die Kinder, durch den großzügigen Platz in der Turnhalle das Material erkunden, sie nahmen die unterschiedliche Beschaffenheiten wahr, probierten und experimentierten. So wurde aus dem Styropor mit den scharfkantigen kleinen Rechen „Schnee“ gemacht. Aber auch „Landschaften“ hergestellt und andere Dinge kreiert. Ein Junge legte beispielsweise aus Schläuchen und Kreisplatten ein Gesicht und formte mit Papier den Körper. Später richteten sie sich ein „Lager“ ein, wo sie die unterschiedlichen Materialien zusammenführten. Auch wurde sortiert und geordnet und immer neue Kategorien gebildet. Die Kinder dachten sich immer neue Spiele aus und hüpften beispielsweise auch über die Stanzplatten, welche als Inseln dienten. Mit den Bändern aus alten Kassetten wurde durch die ganze Turnhalle ein Spinnennetz gezogen, es wurde aus Verpackungsmaterial eine Schwerterfabrik gebaut und aus Gummiisolierungen Roboter entworfen.

Auf spielerische Art und Weise agierten die Kinder in verschiedenen Bildungsbereichen. So wurde durch das Spiel mit den Materialien das kreative sowie das schöpferische Denken geschult. Sie entwickelten Neugier und wurden ins Staunen versetzt und konnten so von und mit den Dingen lernen. Durch die Selbstwirksamkeit im Umgang mit dem Material traten neue Fragen auf, denen sie im Spiel auf den Grund gehen konnten. Hierdurch entwickelten sie eigene Konzepte und Ordnungen, die sie mit dem Material umsetzten.

Die Vorschulkinder hatten dann noch die Möglichkeit, an zwei weiteren Tagen in den Räumlichkeiten des Kindergartens mit den Materialien zu spielen und zu basteln. So wurde mit den Resten der Kassettenbänder eine Seilbahn von der Hochebene aus gebaut. Hier wurden erste physikalische Eigenschaften entdeckt. Denn das Seil der Seilbahn muss ein Gefälle haben, damit die Gondel runter saust. Aber wie kam jetzt die selbstgebaute Gondel auch wieder nach oben? Wie kann ich mir mit einem leeren Verbandskasten ein kleines Haus bauen oder ein Leopardengehege? Was könnte als Bett oder Regal dienen? Auch hier war der Kreativität keine Grenze gesetzt und es entstanden großartige Bauten und Gebilde.

Den Höhepunkt dieses Projektes bildete ein Ausflug der Vorschulkinder nach Hannover zur Netzwerkstatt „einfallsreich“. So starteten wir an einem Tag im Februar morgens am Bahnhof in Derneburg, um mit dem Zug nach Hannover zu fahren.

Natürlich war die Zugfahrt schon ein Highlight und der Weg zu Fuß zur Netzwerkstatt durch die Stadt, hat sich ganz schön gezogen, weil überall spannende Schaufenster zum Gucken einluden. Wir hatten aber noch genug Energie um dann mit Katrin von der Kunstschule Kunstwerk mit Schaumstoffwürfeln, Zahnstochern, Gummibändern und anderen Steckmaterialien eine ganze Stadt zu bauen. Auch hier verarbeiteten die Kinder gerade Erlebtes, denn die Schienen, auf denen unser Zug nach Hannover gefahren ist, durften in der Stadt nicht fehlen.

Diese Exkursion hat viel Spaß gemacht und alle freuten sich, dass die Häuser und Bauten in großen Tüten mit zurück nach Grasdorf genommen werden konnten, wo jetzt alle Kinder im Kindergarten noch weiter jeden Tag mit bedeutungsoffenem Material „einfallsreich“ sein können.

Video "Jana bastelt ein Buchmonster"