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Holle (hs). Einmal im Jahr würdigt die Gemeinde Holle die Leistungen der Einzel- und Mannschaftssportler ab Kreisebene aufwärts sowie der ehrenamtlich tätigen Vereinsmitglieder. Seit Jahren beherrschen die Judokas mit ihren beachtlichen sportlichen Erfolgen in der Breite und Spitze die Szene. Da machen sich die Ergebnisse der anderen Sportarten eher bescheidener aus, schmälern aber nicht den hohen Stellenwert, den der Sport in der Gemeinde der Schlösser und Burger einnimmt.

„Der Sport in der Gemeinde Holle ist vielseitig, interessant und für alle Altersstufen eine bunte, attraktive Angebotsmischung“, sagte Ingrid Weber. Die stellvertretende Bürgermeisterin definierte den Begriff „Sport“ so: S stehe für Spaß, P für Partnerschaft, O für offen, R für Reife und T für Training. „Nicht nur gewinnen will gelernt sein, auch verlieren prägt und formt einen guten Sportler“, meinte sie. Um junge Menschen für den Sport zu motivieren und bei der Stange zu halten, werden engagierte Übungsleiter und Betreuer benötigt. Ohne deren tatkräftigen Einsatz ginge so gut wie nichts, fügte Weber hinzu. Schließlich betonte sie, dass die politische Gemeinde die Sporthallen und Sportplätze den Vereinen unentgeltlich überlasse.

Ursula Pfahl, Vorsitzende des Schul- und Sportausschusses, ergänzte: „Sport ist gesundheitsfördernd, bildet den Charakter, wirkt sich positiv auf das Sozialverhalten aus und verbindet Menschen und Völker. Die sportlichen Leistungen verdienen besondere Anerkennung und werden von der Gemeinde entsprechend gewürdigt.“ Dann schritten Pfahl und Weber zur Tat und arbeiteten die von Gemeindeamtsrätin Martina Schäfer zusammengestellten Ehrungslisten ab. Sie riefen die ausgewählten Sportler und Ehrenamtlichen nach vorn und belohnten sie mit Urkunden, Medaillen und teils mit weißen Handtüchern mit dem Gemeindesymbol.

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Sportlerehrung der Gemeinde Holle: Das Bild zeigt die ausgezeichneten Einzel- und Mannschaftssportle
Einzelsportler: Georg Heit, Ludwig Trenkner, Mathias Grenz (Schützen); Saskia Seewaldt (Turnen); Saskia Peuke (Tennis), Carolin Peuke (Skilanglauf); Jan Brockhoff, Tim Liebe (Radrennen); Alexander Horn, Alexander Kroll, Amon Maier, Anna Schrader, Arne Koch, Cassandra Höfer, Christoph Lambert, Dustin Binder, Dustin Bürger, Elias Heindorf, Hanna Rollwage, Janina Altmann, Kevin Mewes, Luka Fettköther, Julian Repke, Jonathan Koß, Jan-Hendrik Köhler, Lukas Rollwage, Maike Heinz, Malte Rollwage, Marc Wiesenmüller, Marian Dieh, Max Rollwage, Maximilian Kroll, Maximilian Schrader, Nicole Lühmann, Thilo Assmann, Sebastian Köhler, Thilo Koch, Tristan Behrens, Wienand Kölle und Vivien Lüder (alle Judo).

Mannschaften: Aufstieg von der Regionalliga in die zweite Bundesliga (Judo in Holle), Kreis- und Bezirksmeister U11 (Judo in Holle), Norddeutscher Meister U14 (Judo in Holle), 3. Platz bei den Landesmeisterschaften U17 (Judo in Holle), Kreismeister Senioren II, 50-m-Kleinkaliber (KKS Holle), Fußball-Hallenkreismeister U18 (JSG Holle-Wohldenberg).

Ehrenamtliche: Martin Bugiel (SV Rot-Weiß Wohldenberg), kümmert sich über 20 Jahre um die Pflege, Instandsetzung und Sanierung der Anlagen; Peter Sottmann (Judo in Holle), trainiert seit zehn Jahren im U11-Bereich den Nachwuchs auf Kreis- und Bezirksebene; Mario Rindermann (TuS Holle-Grasdorf), Trainer, Betreuer, Schiedsrichter und Kassenwart in der JSG Holle-Wohldenberg, Ingrid Riemenschneider (TuS Holle-Grasdorf), zum 40. Mal das Sportabzeichen in Gold. Für die nicht anwesenden Thomas Schwitalla (Judo in Holle) und Helmut Reinhardt (TuS Holle-Grasdorf) wurden die Leistungen als Trainer beziehungsweise zum 45. Mal Sportabzeichen in Gold verlesen.