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In der Gemeinde Holle entsteht ein Lenkungskreis Ukraine-Hilfe

In Vorbereitung auf die zu erwartende Flüchtlingsbewegung aus der Ukraine trafen sich Holles Bürgermeister Falk-Olaf Hoppe, Ukrainehilfe-Beauftragte Andrea Müller sowie Frau Deffner-Korrmann und Frau Dürkopp vom DRK Holle im Rathaus der Gemeinde Holle. Ziel ist der Aufbau eines Lenkungskreises Ukraine-Hilfe, der die Hilfen vor Ort vorbereitet und koordiniert. Zu dem Lenkungskreis stoßen noch die Vertreter aus Kirche, Politik und Feuerwehr dazu.

Die Aufgaben des Lenkungskreises bestehen hauptsächlich in dem Aufbau eines Netzwerkes von amtlichen und privaten Unterstützern bei der Unterbringung und Versorgung der zu erwartenden Flüchtlinge. „Wir wollen nicht erst dann beginnen, wenn die Menschen vor unserer Tür stehen“, so Falk-Olaf Hoppe, der die Ukrainehilfe zur Chefsache gemacht hat. So braucht es sowohl vorrübergehende Unterkünfte, in denen die Erstversorgung mit dem Nötigsten erfolgen kann, eine medizinische Versorgung, Bettzeug, Kleidung, Hygieneartikel, eine langfristige Unterbringung und vieles, vieles mehr. Wo, wer, was und wie bereitstellt, das koordiniert der Lenkungskreis in enger Zusammenarbeit mit den Landkreis Hildesheim, eine Kooperation, die sich schon bei der Flüchtlingskrise 2015 bewährt hat.

Menschen, die schon jetzt helfen wollen, können sich bei der Gemeinde melden, wenn sie Zimmer und Wohnraum zur Verfügung stellen können. Bei den Spenden sind zurzeit nur Geldspenden sinnvoll, denn der wirkliche Bedarf an Sachspenden ist erst dann abzusehen, wenn die Geflüchteten untergebracht worden sind. Das DRK wird später den Bedarf ermitteln und dann zu zielgerichteten Spenden aufrufen. Außerdem steht die Kleiderkammer des DRK zur Verfügung und vor Ort können die ersten Einkäufe für das Notwendigste organisiert werden.

Ansprechpartnerin für die Koordination der Ukraine-Hilfe in der Gemeinde Holle ist Andrea Müller, Tel.: 05062/9084-23, E-Mail: mueller@holle.de.