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Hochwasser 2013 - Hilfskräfte im Dauereinsatz

(Holle) Die am Wochenende gefallenen Niederschläge haben in Holle zu einem starken Ansteigen der Wasserstände in der Nette und der Innerste und zu zahlreichen Überflutungen geführt. Seit Sonntagnachmittag ist im Rathaus ein Krisenstab im Dauereinsatz, der die Maßnahmen zum Hochwasserschutz koordiniert.   

Während sich die Situation in Sottrum und Astenbeck entspannt, liegen die Einsatzschwerpunkte am Dienstagmorgen in der Michelswiese, Am Rolande und in der Dresdener Straße in Holle. Hunderte von Einsatzkräften der Feuerwehr aus Holle, Söhlde, Bad Salzdetfurth, Bockenem, Gronau und Sibbesse, Mitarbeiter des THWs, des Roten Kreuzes und des Wasserverbandes Peine arbeiten Hand in Hand gegen die Wassermassen. Auch wenn die Pegelstände im Fallen begriffen sind, steigt in der Gemeinde Holle das Wasser noch weiter.

Die Häuser und Grundstücke werden zurzeit von den Einsatzkräften gesichert. Im Gemeindegebiet sind die L 493 von Holle nach Sottrum, die K 309 vom Wohlden-berg nach Sottrum, die K 306 vom Holler Bahnhof nach Grasdorf und die Ortsdurchfahrt K 305 vom Bahnhof bis zur Ortsmitte gesperrt.

Holles Ortsbrandmeister Markus Gehrke koordiniert die Tag und Nacht arbeitenden Einsatzkräfte, die im 6 Stunden Rhythmus ausgelöst werden. Bürgermeister Klaus Huchthausen mit seinem Lage- und Einsatzstab ist mit allen Kräften bemüht, die Lage zu stabilisieren und das Hab und Gut der Holler Bürger zu schützen.