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Die Reservistenkameradschaft Sottrum mit Torsten Krakowski und Peter Labudda

(Holle) Die Fahrzeuge mit zwei Fahrern werden von der Feldjägerbataillon 152 aus Hannover gestellt. Der Vermittler ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Die neun Reservisten kommen aus Holle, gehören zur Reservistenkameradschaft Sottrum und fahren zum Einsatz nach Woerth in Frankreich. Ihr Auftrag: Die Pflege des Kriegsgräberfriedhofes in Niederbronn-les-Bains und der Denkmäler in der Umgebung von Woerth, die an den deutsch-französischen Krieg von 1870/71 erinnern.

827 Kriegsgräberstätten gibt es im Ausland – 100 Einsätze zu Pflege und Erhalt kommen in diesem Jahr zusammen. Einer davon ist der Auftrag an die Reservistenkameradschaft aus Sottrum. Die Männer freuen sich auf ihren Einsatz: Erich Buchterkirchen, Michael Ernst, Uwe Gesper, Jens Hoffmann, Steffen Knoke, Harald Müller, Matthias Preine und Uwe Schäfer unter Leitung des 1. Vorsitzenden Kurt Grotjahn-Heise opfern ihren Urlaub für die Fahrt in die deutsch-französische Vergangenheit. Vor Ort werden sie Gräber pflegen, Bäume und Hecken beschneiden, Rasen mähen, Metall entrosten und lackieren und viele andere Arbeiten verrichten. Neben dem Arbeitseinsatz bleibt für die Gruppe aber auch noch Zeit, die Sehenswürdigkeiten vor Ort zu besichtigen. Auf dem Programm steht ein Ausflug nach Strasbourg und zu den Überresten der berühmten Maginot-Linie.

Ihre Unterkunft ist die Kaserne „Bitche“ - einfache Bettenlager mit französischer Verpflegung. „Das Frühstück organisieren wir lieber selber“, sagt Kurt-Grotjah Heise mit einem Lächeln, denn der französische Tagesbeginn mit Kaffee und Croissant reicht den deutschen Reservisten nicht, um den Tag zu beginnen. Für alle Fälle haben die Reservisten ein Erste-Hilfe-Wörterbuch dabei, um nicht die Froschschenkel mit den Hähnchenbeinen bei der Essensausgabe zu verwechseln.

Torsten Krakowski (allgemeine Stellvertreter des Bürgermeisters) verabschiedete die Gruppe im Namen der Gemeinde Holle und wünsche gutes Gelingen und eine gute Reise. An der Verabschiedung nahm auch der Sottrumer Ortsbürgermeister Peter Labudda teil, der zu den fördernden Kameraden der Gemeinschaft gehört. Nach dem Gruppenfoto machten sich zwei Fahrzeuge mit Fahrern auf die 500 km lange Strecke nach Woerth, Rückfahrt ist der 30. September.