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In Grasdorf war am vergangenen 1. Advent ein wenig Aufbruchstimmung zu spüren. Im alten Stall neben dem Küsterhaus wurde von der Projektgruppe „Dorffest“ ein adventliches Kaffeetrinken organisiert. Der Stall hat schon bewegte Zeiten erlebt und diente als Schweine- und Ziegenstall, Schultoilette, wurde die letzten Jahre nur noch wenig benutzt und war Abstellraum für die Kirchengemeinde.

Das Team um Gisela Bukowski, Sabine Lebig und Elke Priebe hatte am Wochenende unglaubliches geleistet. Die tristen Räumen waren geschmückt und auf die Gäste aus dem Ort warteten leckere Kuchen und abends herzhafte Speisen. Die Räume waren mit Kerzen und Lichterketten geschmückt und luden zum Verweilen ein. Trotz des schlechten Wetters nahmen das ungewohnte Angebot erfreulicherweise zahlreiche Grasdorfer an.

Hintergrund für die Veranstaltung ist die in der Arbeitsgruppe DorfSichten entstandene Idee in Grasdorf einen Dorfmittelpunkt mit Dorfplatz und zentraler Begegnungsstätte zu schaffen. Die Evangelische Kirche hatte hierfür den Stall zur Verfügung gestellt. Den Bürgern sollte in diesem Rahmen Gelegenheit gegeben werden, einmal über diese Idee und vielleicht sogar diesen Platz nachzudenken.
Nach Aussage der Gäste hat es so etwas noch nie in Grasdorf gegeben. „Diese Atmosphäre ist jedem Weihnachtsmarkt überlegen“, so eine Meinung. Die Grasdorfer müssen nun selber entscheiden, ob aus dieser Idee mehr werden kann.