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(Holle) Holler Bürger gründen Solargenossenschaft.

17 interessierte Holler Bürgerinnen und Bürger haben in der Gemeinde Holle eine Genossenschaft zum Betrieb von Photovoltaikanlagen gegründet. Bürgermeister Klaus Huchthausen eröffnete die Gründungsversammlung im Glashaus in Derneburg. Vorangegangen war eine Informationsveranstaltung der Gemeinde in Zusammenarbeit mit der Volksbank Hildesheimer Börde, in der über die Möglichkeiten der Investitionen in Photovoltaikanlagen in der Gemeinde Holle diskutiert wurde. Auf der seinerzeitigen Veranstaltung hatten sich 30 interessierte Bürgerinnen und Bürger bei der Gemeinde gemeldet, von denen urlaubsbedingt leider nur 17 an der Gründungsveranstaltung teilnehmen konnten.

Holger Gröbitz von der Volksbank Hildesheimer Börde leitete die Versammlung und stellte auch den vom Genossenschaftsverband zur Verfügung gestellten Satzungsentwurf vor. Nähere Einzelheiten des rechtlichen Verfahrens wurden von Herrn Lücke vom Genossenschaftsverband erläutert. Sodann stimmten alle Anwesenden für die Gründung der Genossenschaft und zeichneten auf einen Schlag Genossenschaftsanteile im Wert von 70.000,00 €.

Zum Aufsichtsrat gewählt wurden Torsten Krakowski (Gemeinde Holle), Andreas Oppermann (Volksbank Hildesheimer Börde), Horst-Günther Bode, Rolf Lüer sowie Andre Verhasselt.

Der Aufsichtsrat bestellte zum Vorstand der Genossenschaft Heike Krause (Sillium), Harald Nikelsky (Hackenstedt) sowie Stefan Heitefuß (Hackenstedt). Aufsichtsrat und Vorstand werden ihre Arbeit in den kommenden Wochen aufnehmen.

„Wir möchten auch Kontakte zu den Genossenschaften in den umliegenden Gemeinden knüpfen und gemeinsam an einem Strang zu ziehen“, so Heike Krause (Vorstand).

Selbstverständlich besteht auch weiterhin die Möglichkeit, Mitglied in der Genossenschaft zu werden und Genossenschaftsanteile im Wert von 500,00 € bis 25.000,00 € zu erwerben.

Bürgermeister Huchthausen bot seitens der Gemeindeverwaltung an, das Dach der Holler Grundschule mit einer Fläche ca. 150 m² für die Installation einer genossenschaftlichen Photovoltaikanlage zur Verfügung zu stellen. Seitens des Vorstandes wurde jedoch auch die Frage in den Raum gestellt, ob weitere Flächen ggf. in der Größenordnung bis 300 m² evtl. auch von privat zur Verfügung gestellt werden könnten.

Solargenossenschaft Satzung
Solargenossenschaft Beitrittserklärung

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