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Bahnübergang Holle

(Holle) Durch die Modernisierung der Bahnübergänge von Holle nach Grasdorf, in der Bahnhofstraße Holle und der Derneburger Kastanienallee werden die Übergänge für die Anpassung an die neue Stellwerktechnik teilweise gesperrt. Schon länger mussten die Autofahrer zwischen Grasdorf und Holle eine Umleitung in Kauf nehmen, jetzt sorgen zusätzlich lange Wartezeiten an den Schranken in Holle und Derneburg für Staus und Behinderungen.

Den Anfang machte vor einigen Wochen der Bahnübergang zwischen Holle und Grasdorf. Die Vollsperrung sollte hier am 24. August bereits aufgehoben werden, die Arbeiten wurden aber bis zum 9. September verlängert. Dann ist diese Strecke wieder frei und der Bahnübergang in der Bahnhofstraße in Holle wird gesperrt und umgebaut. Eine gleichzeitige Sperrung beider Bahnübergänge konnte die Gemeinde Holle in Gesprächen mit der Bahn verhindern.

Auch der Bahnübergang in der Kastanienallee in Derneburg sollte gesperrt werden. In Absprache mit der Bahn wurde hier eine manuelle Öffnung und Schließung durch Bahnmitarbeiter vereinbart. Dieses Verfahren führt allerdings zu längeren Wartezeiten, weil die Züge sich in Ringelheim, bzw. Groß Düngen erst in Bewegung setzten dürfen, wenn der Bahnübergang in Derneburg gesichert ist. Das führt zu Wartezeiten bis zu 15 Minuten.

Die Arbeiten in der Bahnhofstraße werden sich bis Ende Oktober und in der Kastanienallee bis Ende des Jahres hinziehen, so Bahnsprecher Egbert Meyer-Lovis. Bis dahin müssen die Autofahrer an diesen Stellen mit den längeren Wartezeiten leben.