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Schnellladesäule am Rathaus Holle liefert Strom für Elektroautos

Die Netzgesellschaft Hildesheimer Land (NHL) lässt durch Avacon acht Schnellladesäulen für Elektrofahrzeuge im Landkreis Hildesheim installieren. In Holle befindet sich die neue Ladestation am Rathaus, Am Thie.

Die sieben weiteren Säulen befinden sich in Algermissen (am Rathaus in der Markstraße), Bockenem (am EDEKA-Markt am Lappenberg), Giesen (an der Sporthalle in der Emmerker Straße), Harsum (am Bahnhof am Parkplatz Hinter der Bahn), Nordstemmen (am Rathaus an der Ecke Marktplatz/Rathausstraße), Schellerten (An der Sporthalle in der Rathausstraße) und in Söhlde (am Rathaus an der Bürgermeister-Burgdorf-Straße).

„Als Stromnetzgesellschaft wollen wir mithelfen, dass auch die entsprechenden Lademöglichkeiten vorhanden sind, wenn Elektromobilität den Durchbruch schafft“, sagte Klaus Huchthausen, Bürgermeister von Holle und Vorstandsmitglied der Energieversorgung Hildesheimer Land. „Wir erwarten, dass Elektroautos in den nächsten Jahren zunehmend aus der Nische fahren, in der sie sich derzeit noch befinden. Dann wird eine große Zahl zusätzlicher öffentlich zugänglicher Lademöglichkeiten benötigt. Hierzu wollen die in der NHL zusammengeschlossenen Kommunen einen Beitrag leisten und so Elektromobilität im Hildesheimer Land weiter voranbringen.“

Axel Witte, Bürgermeister von Schellerten und zugleich Verwaltungsratsvorsitzender der Energieversorgung Hildesheimer Land ergänzt: „Mit unserer gemeinsamen Aktion bringen wir die Ladeinfrastruktur gerade in den vorwiegend ländlich geprägten Teilen des Landkreises Hildesheim deutlich voran. Und das sowohl hinsichtlich Zahl der zusätzlichen Ladeangebote wie auch deren Leistungsfähigkeit, die sehr kurze Ladezeiten erlauben wird.“

Während die meisten der bislang in Deutschland installierten öffentlichen Säulen Ladeleistungen von etwa 20 Kilowatt (kW) bieten (sogenanntes Normalladen), lässt die NHL bereits die nächsthöhere Leistungsklasse, errichten. Diese macht das sogenannte Schnellladen möglich, was zu deutlicher Zeitersparnis führt.

Beim Aufbau der acht Ladesäulen nutzt die NHL ein Förderprogramm des Bundes zum Ausbau der Elektromobilität. In diesem Rahmen können private Investoren, Städte und Gemeinden Förderanträge für die Errichtung von Ladesäulen stellen. Ziel der Bundesregierung ist der Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur mit deutschlandweit 15.000 zusätzlichen Ladesäulen. Voraussetzung für die Förderung ist unter anderem, dass die Ladesäulen öffentlich zugänglich sind und mit Strom aus Erneuerbaren Energien beliefert werden.