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Kindergarten Wirbelwind Sillium

Der Kindergarten Wirbelwind ist eine integrativ arbeitende Einrichtung. Die integrative Arbeit im Vorschulbereich ist von dem Leitgedanken geprägt, dass der Kindergarten ein Ort für alle Kinder ist, an dem das Kind und seine soziale Umwelt als eine Einheit angesehen werden.

Gemeinsame Erziehung soll hinführen zur Annahme der Verschiedenheit aller Menschen und der daraus erwachsenden persönlichen und gesellschaftlichen Bereicherung.

In der Heilpädagogik wird jeder Mensch in seinen sozialen, körperlichen, geistigen und seelischen Bezügen gesehen und somit als Ganzheit verstanden.

Seit dem Januar 2010 sind wir vom deutschen Turnerbund mit dem Markenzeichen "Bewegter Kindergarten" ausgezeichnet.

Hier begleiten eine Heilpädagogin, eine Heilerziehungspflegerin, 6 Erzieher/innen und eine Sozialassistentin bis zu 43 Kinder im Alter von 3 Jahren bis zum Schuleintritt.

Erzieherinnen und Betreuungszeiten

Erzieherinnen

Leitung: Nicole Oltmanns (Erzieherin, Marte Meo Practitioner, Qualifikation durch das Heidelberger Interaktionstraining zur altersintegrierten Sprachförderung HIT)

Annette Macke (Sozialassistentin, Qualifikation durch das Heidelberger Interaktionstraining zur altersintegrierten Sprachförderung HIT)

Angela Scholtz (Erzieherin, Qualifikation durch das Heidelberger Interaktionstraining zur altersintegrierten Sprachförderung HIT)

Julia Kindler (Erzieherin, Qualifikation durch das Heidelberger Interaktionstraining zur altersintegrierten Sprachförderung HIT)

Marcel Bertram (Erzieher)

Nadine Gross (Erzieherin, Qualifikation durch das Heidelberger Interaktionstraining zur altersintegrierten Sprachförderung HIT)

Kerstin Schneider (Erzieherin)

Stephanie Stumpp (Heilpädagogin, Marte Meo Practitioner, systemische Beraterin in frühen Hilfen)

Katrin Witt (Heilerziehungspflegerin)

Betreuungszeiten (wahlweise)
8.00 Uhr bis 13.00 Uhr
8.00 Uhr bis 15.00 Uhr mit Mittagessen
8.00 Uhr bis 16.00 Uhr mit Mittagessen

Sonderöffnung
ab 7.30 Uhr bis 8.00 Uhr

Bewegungsraum

Bewegung ist ein Schwerpunkt unserer Arbeit. Gerade im Vorschulalter sind tägliche Bewegungsreize notwendig. Sie bilden die Basis für eine gesunde Entwicklung.

Kinder bewegen sich aus Lust an der Tätigkeit selbst, aus Interesse an der Welt und allem, was ihre Sinne anspricht. In der Bewegung und im Spiel setzten sich die Kinder mit ihrer Umwelt auseinander, wirken auf sie ein und begreifen sie. Bewegungserziehung ist nicht nur eine Erziehung des Körpers, sondern Bewegung ist Bildung!

Der Körper ist dabei Mittel der Erfahrung, er ist aber zugleich auch der Gegenstand, über den Erfahrungen gemacht werden. Das Kind nimmt die Welt weniger „mit dem Kopf“ über das Denken und das Vorstellen auf. Es nimmt sie vor allem über die Sinne mit seinem Körper wahr.
Im Bewegungsraum stehen den Kindern unterschiedliche Materialien zur Verfügung z.B.:

  • die Bewegungsbaustelle „Loquito“
  • Tonnen und Kisten
  • Sprossenwand, Bank und Leitern
  • Tücher, Seile und Bälle
  • Matten
  • Trampolin

Mit diesen Materialien können die Kinder ihre Spielplätze selber bauen und im Rahmen ihrer individuellen Möglichkeiten kontinuierlich erweitern. Daraus ergeben sich Lern- und Erfahrungsfelder zum Schaukeln und Schwingen, Springen und Fliegen, Drehen und Fahren, Schleudern und Fallen, Balancieren, Klettern und Laufen. Eben alles, was Kinder in ihrer psychomotorischen und sozialen Entwicklung fördert.

Spielzimmer

In der Kindergartenpädagogik gehört das Spiel zu den wichtigsten Bausteinen des kindlichen Lernens.

Im Spiel setzen sich die Kinder mit der Welt, die sie umgibt auseinander:

  • sie verarbeiten Ereignisse und Eindrücke
  • entwickeln Fähigkeiten und Fertigkeiten
  • kommunizieren und kooperieren miteinander
  • stärken ihr Selbstwertgefühl
  • lernen Regeln
  • lernen zu gewinnen und zu verlieren
  • In der Spielphase suchen die Kinder sich aus, was, wo und mit wem und wie lange sie spielen möchten

Außerdem bietet uns die Freispielphase die Möglichkeit, die Kinder in bestimmten Aktionen/Situationen, allein oder in der Gruppe zu beobachten. So kann man Bedürfnisse und Interessen erkennen.

  • Wir schaffen für die Kinder einen angemessenen Spielraum für freies und angeleitetes Spiel
  • Wir stellen Material, Raum und Zeit zur Verfügung

Darum gibt es in unserem Spielzimmer folgende Angebote:

  • Mal- und Kreativtisch
  • Puzzles, Tischspiele
  • Puppenwohnung und Verkleidungsecke (Rollenspielbereiche)
  • Bauteppich mit Kapplasteinen, Kugelbahn, Bausteinen, etc.
  • Hochebene mit wechselnden Spiel- und Konstruktionsmaterialien z.B. Dinos, Autos, Duplosteine …

Im Rollenspiel wird die Kreativität und Fantasie geweckt. Aus den Kindern werden Puppenmuttis und Papis, Ritter und Prinzessinnen, Feuerwehrmänner und vieles mehr.

Cafeteria

In diesem Bereich können die Kinder im Laufe des Vormittags in kleinen Gruppen und gemeinsam mit dem/der besten Freund/in frühstücken.

Jedes Kind ist dafür verantwortlich, seinen Frühstücksplatz für das nächste Kind neu einzudecken. Dadurch lernen die Kinder Verantwortung zu übernehmen.

Einmal in der Woche bereiten wir ein gemeinsames Frühstück zu.

Seit August 2014 haben die Eltern die Möglichkeit, ihr Kind zum Mittagessen im Kindergarten anzumelden. In entspannter Atmosphäre wird um 13:00 Uhr gemeinsam gegessen. Die Mahlzeit beginnt mit einem gemeinsamen Tischspruch, wie z.B.:
Alle kleinen Fische schwimmen jetzt zu Tisch. Reichen sich die Flossen, dann wird kurz beschlossen: Jetzt wird nicht geblubbert, stattdessen was gefuttert. Drum rufen alle mit: "Guten Appetit".

Therapie- und Ruheraum

Viele Kinder benötigen während der Ganztagsbetreuung im Kindergarten eine Ruhepause im Laufe des Tages. Denn ein ganzer Tag im Kindergarten ist für die Kinder genauso "Arbeit", wie für die Erwachsenen ein Tag am Arbeitsplatz. Diesem Bedürfnis kann unser Ruheraum entgegenkommen: eine gemütliche Kuschelecke mit Kissen und Decken, ruhige Musik und kuscheliges Licht machen diesen Raum zu einem ruhigen Rückzugsort.

Die zweite Nutzungsmöglichkeit ist die Verwendung des Raumes als "Therapieraum". Durch unseren Schwerpunkt Integration haben die Kinder mit erhöhtem Förderbedarf die Möglichkeit, eine unterstützende Ergotherapie oder Logopädie durch externe Therapeuten zu erhalten. Auch dafür benötigen sowohl die Kinder als auch die Therapeuten ein ruhiges Umfeld, das dieser Raum ihnen bietet.

Atelier

Dieser Raum wird für verschiedene Angebote genutzt und dient als Rückzugsmöglichkeit für die Kleingruppenarbeit.

Folgende Angebote und Aktionen sind hier möglich:

  • Forschen und lernen
  • Vorschularbeit

Die Leseecke bietet Zeit und Raum, gezielte Sprachanlässe zu schaffen.

Bücher eignen sich sehr gut zur sprachlichen Förderung von Kindern. Bei noch sehr jungen Kindern handelt es sich eher um das gemeinsame Anschauen von Bilderbüchern, später spielt dann das Vorlesen eine zunehmend größere Rolle.

Verschiedene Untersuchungen haben eindrücklich gezeigt, dass der Wortschatz eines Kindes durch regelmäßiges, gemeinsames Anschauen von Büchern deutlich vergrößert werden kann. Denn beim Anschauen von Büchern lernt das Kind viele neue Wörter für Gegenstände und Handlungen kennen, die es sich durch die häufige Wiederholung gut einprägen kann.

Entscheidend ist, dass das Kind beim Anschauen eines Buches nicht nur Sprache hört, sondern durch die kindgerechten Bilder sowie die anregenden und die Neugier weckenden Worte der Erzieherin selbst zum Sprechen angeregt wird. (Zitat aus: HIT Heidelberger Interaktionstraining)

In unserer Einrichtung haben 5 Mitarbeiterinnen die Zusatzqualifikation des Heidelberger Interaktionstrainings erworben.

Außengelände

Unser Außengelände bietet eine Vielzahl an Bewegungs- und Spielmöglichkeiten:

  • Fahrzeuge: z.B. Roller, Kindertaxi, Fahrräder, etc.
  • Rasenfläche für Ballspiele
  • Hügellandschaft mit Kletterwand, Sprunggrube, Hängematte, Spielturm mit Brücke
  • Schaukeln, Reckstangen
  • Matschanlage mit Wasserpumpe und Bewegungsbaustelle
  • Wallanlage mit Büschen z.B. zum Verstecken

Integration

Integration ist eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft. Zur Kultur integrativer und inklusiver Bildungseinrichtungen gehört es, Anerkennung und Wertschätzung von Unterschiedlichkeit als etwas Selbstverständliches zu betrachten. Viele Kindertageseinrichtungen haben sich bereits auf den Weg zu integrativen Einrichtungen und viele Grundschulen zu inklusiven Einrichtungen gemacht. Sie stellen sich der gewaltigen Herausforderung, das Grundrecht auf Schutz der Würde und der Gleichberechtigung umzusetzen.

„Es gilt eine Haltung zu entwickeln und zu verinnerlichen, die mit einer großen Selbstverständlichkeit akzeptiert, dass wir uns alle voneinander unterscheiden und als Person einmalig auf dieser Welt sind. Dies bedeutet, dass Kinder unabhängig von Kultur, Religion, körperlichen oder geistigen Handicaps eine angemessene Umgebung vorfinden und Anregungen für einen erfolgreichen Bildungsweg erhalten.“
(Dr. Karl Gebauer, Göttingen)

Die integrative Arbeit im Vorschulbereich ist von dem Leitgedanken geprägt, dass der Kindergarten ein Ort für alle Kinder ist, an dem das Kind und seine soziale Umwelt als eine Einheit angesehen werden. Gemeinsame Erziehung soll hinführen zur Annahme der Verschiedenheit aller Menschen und der daraus erwachsenden persönlichen und gesellschaftlichen Bereicherung.

In der Heilpädagogik wird jeder Mensch in seinen sozialen, körperlichen, geistigen und seelischen Bezügen gesehen und somit als Ganzheit verstanden.                                                        

„Jeder Mensch ist erziehungs- und bildungsfähig. Jeder hat ein Recht auf eine ihm spezifische Persönlichkeitsentfaltung, auf das Erleben einer eigenen Identität, die Halt und Sicherheit gibt und ihm einen eigenen unverwechselbaren Stellenwert in der Familie und in der Gesellschaft garantiert.“ (BHP 2003)

Integration ist ein ständiger Prozess. Darum sind für uns in der integrativen Arbeit folgende Aspekte von besonderer Bedeutung:

  • die Stärken und Ressourcen des Kindes zu sehen und es entsprechend seines Entwicklungsstandes zu fördern
  • Kinder durch Hilfe zur Selbsthilfe zu fördern
  • Kinder in ihrem Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl zu stärken
  • bei Kindern ein positives Selbstkonzept aufzubauen und sie in ihrer Identitätsfindung zu unterstützen
  • diese Arbeit als Aufgabe für das gesamte Team zu verstehen und als Bestandteil der gesamten pädagogischen Arbeit zu sehen
  • Integration zu verwirklichen und zu verdeutlichen, dass alle voneinander profitieren
  • mit Eltern eine vertrauensvolle Zusammenarbeit aufzubauen
  • Kontakte zu Ärzten, Therapeuten, Frühförderstellen usw. zu unterhalten
  • Teamweiterbildungen

Waldwochen

Das tägliche Erleben des Waldes ist für Kinder ein wirkliches Abenteuer. Der natürliche Bewegungsdrang der Kinder kann ungehindert ausgelebt werden:

  • Platz haben zum "Kind-sein" im wahrsten Sinne des Wortes
  • Raum, sich frei zu bewegen
  • Platz zum Lachen, Weinen, Tanzen, Träumen...

Die Zunahme an Kraft und Ausdauer, an Sicherheit und Selbstvertrauen der Kinder beim freien Spielen zeigt sich ganz deutlich, wenn sie z.B. auf dem unebenen Waldboden laufen und springen, wenn sie auf Bäume klettern, an Ästen hangeln oder auf umgestürzten Bäumen balancieren.

"Nur das, was man kennt, liebt und schützt man".

Die Zunahme an Kraft und Ausdauer, an Sicherheit und Selbstvertrauen

der Kinder beim freien Spielen zeigt sich ganz deutlich, wenn sie z.B. auf

dem unebenen Waldboden laufen und springen, wenn sie auf Bäume klettern, an Ästen hangeln oder auf umgestürzten Bäumen balancieren.

Mohldberghalle

Als zusätzliches Bewegungsangebot besuchen wir einmal wöchentlich für einen Vormittag die Mohldberghalle.

Zertifikat „Bewegter Kindergarten“
Seit dem Januar 2010 sind wir vom deutschen Turnerbund mit dem Markenzeichen „Bewegter Kindergarten“ ausgezeichnet.

Montessori Pädagogik

Eine kleine Auswahl an Beispielen:

Lebenspraktische Übungen

  • Hände waschen
  • Begrüßen
  • Tischdecken
  • An- und Ausziehen
  • Schleife binden
  • Blumen gießen
  • Papier und Stoff falten

Sinnesmaterial 

  • Rosa Turm
  • Braune Treppe
  • Rote Stangen
  • Farbtäfelchen
  • Konstruktive Dreiecke
  • Einsatzzylinder
  • metallene Einsätze
  • Sandpapierzahlen und -Buchstaben
  • etc.

Dieses Sinnesmaterial wird zur Erklärung und Erschließung von Worten bzw. Begriffen eingesetzt z.B. anhand des Rosa Turms:

groß - klein, groß - größer - am Größten, der Größte - die Kleinste

Folgende Ziele werden darüber hinaus angestrebt:

  • Entwicklung der Motorik
  • Koordination der Bewegung
  • Bildung von Ordnungsstrukturen

Kosmische Erziehung

  • Jahreskreis
  • Tageskreis

Schulkinderaktionen

Da letzte Jahr vor der Schule ist etwas Besonderes für die „Großen“. Sie sind jetzt die Ältesten, werden immer selbstbewusster und selbstständiger. Das Interesse für die Dinge wächst ins Unermessliche und es ist angesagt viel Neues zu entdecken.

Beliebt sind daher unsere Vorschulaktionen:

  • Einblicke in verschiedene Berufsfelder zu bekommen z.B. auch die Berufe mancher Eltern
  • Besichtigungen und Ausflüge z.B. Museen, Feuerwehr, Polizei etc.
  • Das Verhalten im Straßenverkehr wird bei allen Aktivitäten außer Haus in den Vordergrund gestellt und schließt auch einen Besuch im Schulverkehrsgarten mit ein. 

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