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Laves-Kulturpfad
Rund um das Schloss Derneburg ist der kulturhistorische Rundwanderweg, der "Laves-Kulturpfad" entstanden, auf dem neben verwunschener Natur so interessante Bauten wie ein Pyramidenmausoleum und ein griechischer Tempel zu besichtigen sind. Das ehemalige Kloster Derneburg wurde in Folge der Anbindung des Fürstentums Hildesheim an das neue Königreich Hannover 1814 dem Grafen Ernst zu Münster vom englischen König geschenkt. Der Graf gestaltete zusammen mit seinem Baumeister G.L.F. Laves rund um das Schloss einen englischen Landschaftsgarten, dessen reizvolle Reste heute viele Besucher nach Derneburg ziehen. In dem ehemaligen Gewächshaus der Schlossgärtnerei ist ein Ausflugscafé und eine Kulturzentrum untergebracht.
In geschichtsträchtiger Umgebung finden im Glashaus zahlreiche Ausstellungen, Konzerte, Theaterveranstaltungen, Lesungen und die verschiedensten Festivals statt, die Derneburg weit über die niedersächsischen Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht haben. Das Schloss Derneburg und seine Domäne wurde im Jahr 2006 von dem amerikanischen Kunstsammler Andrew Hall gekauft, der hier seine zeitgenössische Kunstsammlung mit Werken von Georg Baselitz unterbringen will.

