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Holle (hs): Wie sauberer Strom aus Sonnenenergie gewonnen wird, erfuhren die annähernd 300 Schüler der Holler Grundschule und Besucher bei strahlendem Wetter. Im Rahmen des Schulfestes weihte die Holler Solargenossenschaft offiziell die erste Anlage auf der Südseite des alten Schulgebäudedaches ein. 116 Module leisten 20,88 kWp. Damit wird Strahlungsenergie in das öffentliche Stromnetz eingespeist, mit dem vier bis fünf Haushalte versorgt werden können.

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PV-Anlage Grundschule Holle Anlagensteckbrief

Dr. Stefan Heitefuss, Vorstandsmitglied der Solargenossenschaft, erwähnte, dass der Standort Schule für die Anlage bewusst gewählt wurde, weil den Schülern das Thema Strom als erneuerbare Energie näher gebracht und bewusst gemacht werden soll. Er wies auf eine elektronische Anzeigentafel am Gebäudeeingang hin, auf der die Kinder immer ablesen können, wieviel Strom aktuell, täglich und in Summe gewonnen werde. Er dankte der Volksbank Hildesheimer Börde (Voba), die die Tafel gespendet hat. Er räumte ein, dass das Projekt mehrfach auf der „Kippe gestanden hat“, weil es unter anderem Lieferprobleme bei den Modulen und Wechselrichtern gegeben habe.

Vorstandskollegin Heike Krause demonstrierte mit einer Dynamotaschenlampe, wie Energie mittels eine Akkus gespeichert werden könne und wies auf einen Infostand hin, an dem Besucher an einem Ratespiel mitmachen konnten. Dann appellierte sie, gemeinsam für eine Energiewende zu kämpfen. Derweil blickte Aufsichtsratsvorsitzender André Verhasselt in den Himmel und bat, die Sonne möge immer so schön scheinen.

Das Vorstands-Trio zu dem neben Krause und Heitefuss auch Harald Nikelsky gehört ist sogar ein bisschen stolz, dass die Anlage ohne Fremdmittel aus den Einlagen der 18 Mitglieder gewuppt wurde. Dennoch sei es wünschenswert, wenn sich noch mehr Interessenten anschließen würden. Der Vorstand dankte der Voba, die durch Holger Gröbitz und Andreas Oppermann vertreten war, für die begleitende Hilfe. Holles Gemeindekämmerer Torsten Krakowski und Aufsichtsratmitglied zeigte sich zufrieden, dass „alles geklappt hat“, wünschte dem Vorstand stellvertretend für die Solargenossenschaft viel Sonne und überreichte dafür Sonnenblumen.