Seiteninhalt

(LK09-018) In der Veranstaltungsreihe "Entdeckungen im Landkreis Hildesheim – Kultur, Natur und Geschichte" findet am Sonnabend, den 06.Juni 2009, eine Führung durch Wrisbergholzen statt. Sie beginnt um 14.30 Uhr in der Kirche.

Dr. Jens Beck vom Verein zur Erhaltung von Denkmalen und Hiltrud Seibt von der Kulturvereinigung werden mit dem Schloss, der Fayencenfabrik und dem Dorf bekannt machen. Wrisbergholzen liegt an der alten Verbindung von Alfeld nach Hildesheim und hieß lange nach den Leitnamen der jeweiligen Besitzerfamilie, so zunächst "Dietrichholthusen" und nach der Übernahme durch die von Wrisberg "Wrisbergholzen". In dem Ort wollte Bischof Godehard (1022-1038) ein Benediktinerkloster gründen, das aber nicht über einige Anfänge hinauskam. Neben der St. Martin und St. Peter und Paul geweihten Kirche gab es eine große Ringwallanlage mit Burghof, Palas und Torhaus. Sie wurde ab 1740 durch Rudolf Johannes v. Wrisberg durch den heutigen Schlossbereich ersetzt. Neben ihm entwickelte sich das heutige Dorf. Zu Wrisbergholzen gehört auch das Vorwerk Wernerhöhe. Es wurde 1670 am Rennsteig bzw. Königsweg angelegt. Die Veranstaltung der Kreisheimatpflege ist öffentlich.

Für Rückfragen steht Ihnen das Kulturbüro des Landkreises unter der Tel. Nr. 05121/ 309-3411 zur Verfügung

E-mail Kultur@landkreishildesheim.de


 

Autor: Pressestelle