Seiteninhalt

Erster Kreisrat Hans-Heinrich Scholz hat am 2. Oktober um 9.05 Uhr den Katastrophenfall im Landkreis Hildesheim für beendet erklärt.

"Eine überörtliche Leitung durch den Katastrophenschutzstab des Landkreises Hildesheim wird nach Absprache mit den Bürgermeistern Klaus Huchthausen (Holle) und Erich Schaper (Bad Salzdetfurth) nicht mehr für notwendig erachtet", erklärte Scholz.

Sinkende Pegelstände an der Innerste hatten in den vergangenen Stunden für eine Entschärfung der Lage in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten im Landkreis Hildesheim geführt. Die eingesetzten Kräfte von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk (THW) und den anderen Hilfsorganisationen sind weiterhin im Einsatz.

"Jetzt geht es insbesondere noch um die Sicherung der Deiche, das Auspumpen von vollgelaufenen Kellern und Aufräumungsarbeiten in den betroffenen Ortschaften", schildert Kreisbrandmeister Josef Franke die aktuelle Lage. "Hierbei handelt es sich um das Alltagsgeschäft der Helfer", so Franke weiter.

Scholz und Franke bedankten sich ausdrücklich bei den Einsatzkräften. Zeitweise waren über 1.200 ehrenamtliche Helfer zeitgleich im Einsatz. "Auch die Zusammenarbeit mit den Kreisfeuerwehrbereitschaften aus der Region Hannover und den Landkreisen Schaumburg, Nienburg, Hameln-Pyrmont, Goslar, Northeim und Peine sowie den überörtlichen Einsatzkräften des THW und der anderen Hilfsorganisationen hat hervorragend geklappt," lobt Kreisbrandmeister Franke