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(07-003) Claus Schiprowski, Diplomsportlehrer und bis zuletzt Mitarbeiter des Fachdienstes Jugendförderung und Sport ist in Ruhestand gegangen. Schiprowski hat überregional Schlagzeilen gemacht, als er 1968 überraschend die Silbermedaille im Stabhochsprung bei den Olympischen Spielen in Mexiko-City gewann.

Landrat Reiner Wegner dankte dem auch jetzt noch sportlich aktiven Ruheständler für seine über 30jährige Tätigkeit beim Landkreis. Der gebürtige Gel senkirchener hatte nach seinem Überraschungserfolg in Mexiko ein Angebot der Hildesheimer Kreisverwaltung ange

nommen und wurde 1972 als Kreissportlehrer angestellt. Nach seiner Berufung in das Beamtenverhältnis kümmerte sich Schiprowski beim Kreis um all das, was mit Sport zu tun hatte. Er organisierte Schwimmkursangebote genauso wie Feriensportprogramme, die in vielen Stützpunkten in den Sommerferien stattfanden. Neben dem Schul- und dem Breitensport widmete er sich Mitte der 70er Jahre auch dem Leistungsport im Landkreis. Unter seiner Führung baute er eine leistungssportorientierte Stabhochsprung Gruppe auf, der es gelang, mehrere niedersächsische Landesrekorde aufzustellen.

Sein besonderes Augenmerk galt dem Sportstättenbau, der sich 1981 im Sportstättenleitplan für den gesamten Landkreis Hildesheim niederschlug. Zu seinen Aufgaben gehörte auch die Übungsleiterausbildung im Bereich des Kreissportbundes Hildesheim.

Der Pensionär zieht jetzt zu seiner Frau nach Pinneberg. Dem Landrat sicherte er aber zu, die vielseitigen Kontakte zum Landkreis Hildesheim und der gesamten Region aufrecht zu erhalten.


 

Autor: Pressestelle