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(LK06-5-021) Ein wichtiges Förderprogramm für den ländlichen Raum endet in Kürze. Im Bezirk des Amtes für Landentwicklung Hannover konnte der Landkreis Hildesheim in großem Umfang von den Zuwendungen für Maßnahmen zur Entwicklung typischer Landschaften und der ländlichen Räume (ETLR) profitieren.

In den Jahren 2000 bis 2006 flossen Fördermittel allein für den ländlichen Wegebau in Höhe von 6.645.767 Euro ins Kreisgebiet. "Gut ein Viertel der im Amtsbezirk Hannover zur Verfügung stehenden Fördergelder gingen als Zuschüsse für den ländlichen Wegebau in die Region Hildesheim," wusste Kurt-Ulrich Schulz, Dezernatsleiter des Amtes für Landentwicklung Hannover, zu berichten. Zum Abschluss des Förderprogramms trafen sich Vertreter der Landesbehörde und des Landkreises Hildesheim mit dem Vorstand des Realverbandes Rössing sowie der Gemeinde Nordstemmen, stellvertretend für die anderen Antragsteller, in Rössing. Hier konnte eine gelungene Wegesanierung begutachtet werden, die auch ein Beispiel für naturschonenden Wegebau darstellt. Die gestiegenen Anforderungen, beispielsweise für die Abfuhr von Zuckerrüben mit Schwerlastlastkraftwagen, verlangen nach gut ausgebauten Feldwegen.

"Insgesamt sorgten die Förderprogramme in den vergangenen sieben Jahren für Investitionen in Höhe von nahezu 38,5 Mio. Euro," fasste Hel-fried Basse, Leiter der Umweltbehörde der Kreisverwaltung Hildesheim die Erfolgsbilanz zusammen. Sein Fachdienst fungierte in den Jahren als Binde- und Prüfungsglied zwischen den Antragstellern, den Städten und Gemeinden, Fachdienststellen sowie der Behörde für Geoinformation, Landentwicklung und Liegenschaften Hannover (GLL).

Kurt Rodewald dankte als Vorsitzender des Realverbandes Rössing und als Kreistagsabgeordneter den Behördenvertretern für die langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit. Landvolkgeschäftsführer Carl-Jürgen Conrad stellte besonders den Einsatz des Kreisumweltamtes heraus: "Ohne ihre unbürokratische Antragsbearbeitung wäre manche Maßnahme nicht zeitnah zu realisieren gewesen." Für die kommende Förderperiode 2007 bis 2013 werden deutlich weniger Gelder zur Verfügung stehen.

"Alle förderfähigen Anträge aus dem Kreis Hildesheim konnten in den letzten Jahren positiv beschieden werden," stellte Dezernatsleiter Schulz abschließend fest. "Wenn die Zusammenarbeit wie bisher weiter erfolgt, dann kann auch das neue Förderprogramm zu einer Erfolgsgeschichte werden," so Kurt-Ulrich Schulz weiter. Allerdings wird einige Zeit vergehen, bis das Nachfolgeprogramm ELER im Jahr 2007 starten kann, denn die Anpassung an neue Vorschriften ist noch nicht abgeschlossen.

 

(Foto: lps)