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(LK06-2-023) Die Feuerwehrbereitschaft 5 (FB 5) des Landkreises Hildesheim hat gemeinsam mit der Einsatzbereitschaft 1 des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Alfeld, der Technischen Einsatzleitung (TEL) Süd und dem Versorgungszug eine Tagesübung mit insgesamt 164 Einsatzkräften in Riepen, Landkreis Schaumburg durchgeführt.

Uwe Blume, Gemeindebrandmeister der Samtgemeinde Bad Nenndorf, hatte die Übung, bei der Menschenrettung und Brandbekämpfung im Vordergrund standen, ausgearbeitet. Matthias Kynast, Brandschutzabschnittsleiter Süd, wies nach Erkundung der Lage die Führungskräfte ein. Bereitschaftsführer Gebhard Heine hatte zunächst die Aufgabe, die FB 5, bestehend aus den Zügen der Stadt Alfeld und den Samtgemeinden Duingen, Freden und Lamspringe in zwei gleichstarke Einsatzgruppen aufzuteilen.

Aufgabe der ersten Einsatzgruppe war die Unterstützung der örtlichen Gemeindefeuerwehr bei einem Brand auf einem landwirtschaftlichen Betrieb. Angenommenes Bran

dobjekt war eine Scheune in Riepen. Vordergründige Aufgabe war die Rettung und Versorgung von sieben verletzten Personen. Durch einen Ausfall der örtlichen Wasserversorgung kam bei der Brandbekämpfung erschwerend hinzu, dass das benötigte Löschwasser aus einem 1500 m entfernten Bach entnommen werden musste und mit Tanklöschfahrzeugen zum Brandobjekt zu transportieren war. Zudem war dafür zu sorgen, dass zwei in der Nähe des landwirtschaftlichen Betriebes aufgefundene Gefahrstoffbehälter gesichert wurden.

Zeitgleich kam es zu einem Brand bei der Riepener Kläranlage, der durch einen simulierten Flugzeugabsturz ausgelöst wurde. Hier unterstützte die zweite Einsatzgruppe die örtlichen Einsatzkräfte während der Übung. Vier Verletzte waren zu bergen und von der Sanitätseinheit zu versorgen. Die Wasserförderung erfolgte durch zwei 900 m lange Schlauchleitungen.

Zum Abschluss der Übung trafen sich die Einsatzkräfte in Ohndorf, wo der Versorgungszug des Landkreises Hildesheim bereits die Verpflegung vorbereitet hatte. Bereitschaftsführer Gebhard Heine lobte die gute Ausarbeitung durch die Schaumburger Feuerwehrkameraden. "Die Übung hat gezeigt", so Heine, "wie wichtig eine kreisübergreifende Zusammenarbeit ist, um für den Ernstfall gerüstet zu sein."