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(LKHi 13-2-004 b) Im April letzten Jahres wies der Landkreis Hildesheim gemeinsam mit dem Nieders.  Innenministerium den Unterstützerkreis um Familie Önder/Siala darauf hin, dass für gut integrierte Jugendliche - wie Amina Önder - die Möglichkeit bestehe, eine von dem Status und Verhalten der Eltern unabhängige Aufenthaltserlaubnis zu erhalten. Der Landkreis Hildesheim und das Nieders. Innenministerium wollten Amina Önder mit dieser Aufenthaltserlaubnis die Möglichkeit eröffnen, bereits in den vergangenen Sommerferien ihre Mutter in der Türkei zu besuchen. Der erforderliche Antrag wurde aber erst sechs Monate später - allerdings ohne die erforderlichen Unterlagen - gestellt. Erst einen Tag vor dem vertraulichen Gespräch mit den Vertretern des Innenministeriums, des Unterstützerkreises sowie den Landtagsabgeordneten Jutta Rübke und Fritz Güntzler wurden die Unterlagen eingereicht. Daraufhin hat der Landkreis bereits am 18.01.2013 die Aufenthaltserlaubnis erteilt. Das konkrete Ausweispapier wird allerdings in der Bundesdruckerei erstellt, so dass Amina Önder noch etwa drei Wochen warten muss, ehe sie ihren Ausweis in den Händen halten kann.
Landkreis reagiert unverzüglich
   „Diese drei Wochen, sind aber ebenfalls nicht auf eine zögerliche Bearbeitung der Angelegenheit durch den Landkreis Hildeseim zurück zu-führen“, betont  der Pressesprecher des Landkreises Hans-Albert Lönneker, „sondern diese Wartezeit trifft jeden, der  irgendein Ausweispapier  - wie zum Beispiel einen Personalausweis - beantragt.“ Auch die substanzlosen öffentlichen Angriffe des Flüchtlingsrates Niedersachsen im Zusammenhang mit der Erteilung der Aufenthaltserlaubnis für Amina Önder seien befremdlich, inhaltlich falsch und in der Sache eher kontraproduktiv,  so  Lönneker weiter. An der positiven Integrationsprognose für die Jugendliche gebe es seitens des Landkreises  längst keinerlei Zweifel mehr. An dem klärenden Gespräch am 15.01.2013 hatten seitens des Landkreises die Ausländerbehörde und die Rechts-abteilung sowie Landrat Reiner Wegner, nicht aber der Flüchtlingsrat Niedersachsen teilgenommen. Dessen Darstellung des Gespräches sei inhaltlich falsch.
Angriffe des Flüchtlingsrates ohne Grundlage
   Auch der Vorwurf des Flüchtlingsrates, die Rückkehr Gazale Salames  werde durch immer neue Anforderungen von den Behörden hinausgezögert, treffe nicht zu. Diese Einschätzung, so der Sprecher des Landkreises, sei ja inzwischen auch von der Hildesheimer Landtagsabgeordneten Jutta Rübke sowie von dem innenpolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Fritz Günzler presseöffentlich (Hannoversche Allgemeine Zeitung v. 18.01.2013) richtig gestellt worden, so Lönneker. Das der Flüchtlingsrat Niedersachsen im Nachhinein einen negativen Eindruck vermittle, obwohl die Aufenthaltserlaubnis innerhalb weniger Tage erteilt wurde, sei ebenfalls nicht nachvollziehbar.