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(LKHi 11-4-045) Erstmalig wurden für das „Rucksack-KiTa-Projekt“ in Alfeld jetzt vier Elternbegleiterinnen auf ihre neue Aufgabe vorbereitet. In insgesamt 30 Zeitstunden wurden sie geschult, um die an den KiTas beteiligten Elterngruppen zu begleiten und zu unterstützen.
   Beteiligt sind an dem neuen Porgramm die Alfelder Kindertagesstätten Gabelsbergstraße, St. Nicolai und An der Vormasch. Unterstützt und finanziell gefördert wird das Projekt durch das Jugendamt des Landkreises Hildesheim und aus dem Niedersächsischen Landesprogramm „Elternarbeit, Frühe Hilfen und Migrationsfamilien“ (EFI). Klaus Bange, Leiter des Fachdienstes Familie, Sport und Betreuung und Galina Ortmann, Fachberaterin im Jugendamt, haben die für die Umsetzung des Projektes notwendigen Weichen gestellt. Insgesamt stellen Landkreis  Hildesheim  und Land Niedersachsen je 6.000 Euro für das gesamte KiTa-Projekt bereit.
   Für die Durchführung, Schulung und Anleitung der Elternbegleiterinnen ist die Rucksackmultiplikatorin und Diplom Pädagogin Renate Schenk, verantwortlich. Die neue „Rucksack-Kita“ ist ein Konzept zur Sprachförderung und Elternbildung im Elementarbereich, das frühzeitig den Bildungserfolg von Kindern durch die Einbeziehung ihrer Eltern und gleichzeitig der Erzieherinnen in der Kita unterstützen will. Dabei liegen die Schwerpunkte des Programms auf die „Förderung der allgemeinen Entwicklung des Kindes“, „der Sprachförderung“ und der „Elternbildung“. Zielgruppe sind Eltern mit und ohne Migrationshintergrund, um so den Erst- und den Zweitspracherwerb zu unterstützen.
   Am 12.12.2011, 8.30 Uhr werden den engagierten Eltern der beteiligten Kindertagesstätten, im Beisein von Bürgermeister Bernd Beushausen und den Kita-Leitungen die erworbenen Zertifikate überreicht. Dann kann der zweite Schritt folgen. Man hofft im neuen Jahr, viele interessierten Eltern aus den drei KiTas, für das neue Projekt zu gewinnen. „Unterstützt durch die frisch gebackenen Elternbegleiterinnen wird es sicher gelingen, den KiTA-Rucksack mit vielen neuen Anregungen gemeinsam zu füllen“, so Bange.