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(LKHi 11-016) …und können mit Ihren Stimmen in Ihrer heimatlichen Region Einfluss auf die Richtung der Kommunalpolitik der nächsten Jahre nehmen“, ruft Kreiswahlleiter Hans Heinrich Scholz die Bürgerinnen und Bürger zur Wahlteilnahme auf. 
   Am kommenden Sonntag wird bestimmt, wer für die nächsten fünf Jahre in den Kommunalparlamenten, also im Kreistag und in den Räten der Städte, Gemeinden und Samtgemeinden sowie der Ortschaften, das Sagen hat. Insgesamt bewerben sich 95 Kandidatinnen und 248 Kandidaten um 62 Kreistagsmandate, 331 Kandidatinnen und 988 Kandidaten um 642 Ratsmandate in den Städten und Gemeinden, 44 Kandidatinnen und 188 Kandidaten um 94 Mandate in den Samtgemeinderäten und 372 Kandidatinnen und 967 Kandidaten um 692 Ortsratsmandate.
   Die Wählerinnen und Wähler erhalten mindestens zwei Stimmzettel, nämlich die für Kreistag und Stadt- bzw. Gemeinderat. Wohnen sie in einer Samtgemeinde, kommt noch der Stimmzettel für den Samtgemeinderat dazu. Haben Städte und Gemeinden für ihre Ortschaften Ortsräte eingerichtet, gibt es hierfür ebenfalls einen weiteren Stimmzettel. Auf jedem dieser Stimmzettel hat jeder Wähler drei Stimmen, die er frei verteilen kann. Es ist möglich, alle Stimmen einer Bewerberin, einem Bewerber oder einer Gesamtliste zu geben; der Fachjargon nennt dies „kumulieren“. Die Stimmen können aber auch auf verschiedene Bewerber und Listen verteilt werden; das heißt dann „panaschieren“. Das klingt komplizierter als es ist, gemeint ist: Jeder kann seine drei Stimmen verteilen, wie er möchte.
   Rund 230.000 Wahlberechtigte sind am 11. September in der Zeit von 8 bis 18 Uhr zum Urnengang aufgerufen. Sie werden in 347 Wahllokalen von den ehrenamtlichen Wahlhelfern erwartet, die für den ordnungsgemäßen Wahlablauf sorgen und angesichts der vielen Stimmzettel und der zu ermittelnden Ergebnisse ordentlich zu tun haben werden. „Je mehr, desto besser“ so Kreiswahlleiter Scholz, der auf eine hohe Wahlbeteiligung hofft. Schließlich stehen bei den Kommunalwahlen viele Menschen zur Wahl, die man persönlich kennt, ob aus der Nachbarschaft oder dem Verein. Von der örtlichen Politik sind alle ganz unmittelbar betroffen. Es werden die Dinge entschieden, die die eigene Umgebung gestalten und evtl. verändern.
Bürgermeisterwahlen in Algermissen, Harsum und Nordstemmen
   In den Gemeinden Algermissen, Harsum und Nordstemmen finden am Sonntag außerdem Bürgermeisterwahlen statt. Hierbei werden die Chefin oder der Chef im Rathaus, nämlich die Bürgermeisterin oder der Bürgermeister, gewählt. Für diese Wahlen gibt es eine Stimme. In Algermissen und Nordstemmen stellen sich jeweils zwei Männer zur Wahl, in Harsum zwei Männer und eine Frau.
   Die Wahlergebnisse werden am Wahlabend sowohl im Internet auf der Seite www.landkreishildesheim.de als auch im kleinen Sitzungssaal des Kreishauses präsentiert. Für weitere Fragen steht Frau Birgit Armbrecht im Kreiswahlbüro als Ansprechpartnerin zur Verfügung.
  Sie ist unter Tel. (0 51 21) 309-22 41 oder per e-mail birgit.armbrecht@landkreishildesheim.de) zu erreichen.