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(LKHi 16-4-78) Auf Antrag können ehemalige deutsche Zwangsarbeiter, die als Zivilpersonen aufgrund ihrer deutschen Staatsangehörigkeit oder Volkszugehörigkeit kriegs- oder kriegsfolgenbedingt von einer ausländischen Macht zur Zwangsarbeit herangezogen wurden, einen einmaligen Anerkennungsbetrag in Höhe von 2.500 Euro erhalten.

Das Bundesministerium hat dazu die Richtlinie der Bundesregierung über eine Anerkennungsleistung an ehemalige deutsche Zwangsarbeiter vom 07. Juli 2016 bekanntgemacht (AdZ-Anerkennungsrichtlinie). Die Durchführung dieser Richtlinie erfolgt durch das Bundesverwaltungsamt. Die Voraussetzungen zum Erhalt der Leistung sind dort näher geregelt. Der Antrag ist bis spätestens 31. Dezember 2017 an das Bundesverwaltungsamt – Außenstelle Hamm -, Alter Uentroper Weg 2, 59071 Hamm (Westfalen), zu richten. Der Text der Richtlinie, das Antrags- und Vollmachtsformular sowie ein Merkblatt mit Ausfüllhinweisen stehen zum Download unter http://www.bva.bund.de/DE/Organisation/Abteilungen/AbteilungBT/Zwangsarbeiter/zwangsarbeiter node.html  zur Verfügung. Dort können auch Informationen in russischer, polnischer, rumänischer und englischer Sprache aufgerufen werden.

Für die Antragsteller steht auch eine Service-Telefonhotline unter der Nr. 022899358-9800 zur Verfügung. E-Mails können an die folgende Adresse gerichtet werden: AdZ@bva.bund.de. Im Fachdienst Sozialhilfe der Kreisverwaltung steht auch Annette Bodenburg (Tel. 05121) 309-3351 für Informationen zur Verfügung.