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(LKHi 13-02-017)  Im Naturschutzgebiet „Schwarze Heide“ zwischen Barienrode und Söhre lässt die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Hildesheim ab Anfang November umfängliche Rückschnitte von Gehölzen vornehmen. Die anfallenden Äste und Triebe sollen dabei im Gebiet verbrannt werden, was bei ungünstiger Witterung zu Rauchentwicklung im Gebiet und dem näheren Umfeld führen kann.

   Wie Dipl.-Ing. Ulrich Weber von der zuständigen Naturschutzbehörde erklärte, ist die Auflichtung des Gehölzaufwuchses auf den Rinderweiden im Naturschutzgebiet schon seit längerem überfällig. Die Maßnahme soll im Zusammenspiel mit der Beweidung die Artenvielfalt des Grünlandes weiter fördern. Besondere Rücksicht wird jedoch auf dort vorkommende seltene Rosen und Orchideen genommen. Es wurde von der Behörde im Vorfeld intensiv geprüft, ob und wie auch ein Abtransport und eine energetische Verwertung des Aufwuchses möglich gewesen wäre. Sowohl die Wirtschaftlichkeit als auch die praktische Durchführbarkeit hätten dieses jedoch nicht zugelassen. Deshalb müssen anfallende Hölzer vor Ort verbrannt werden.