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(LKHi 13-02-013) 

Mit dem Erlass einer neuen Geflügelpest-Verordnung hat es Änderungen bezüglich der Freilandhaltung von Geflügel gegeben. Nunmehr darf Geflügel prinzipiell im Freien gehalten werden, im Gegensatz zu dem Aufstallungsgebot der alten Geflügelpest-Verordnung.

Die Veterinärbehörde des Landkreises Hildesheim hat zu der Freilandhaltung von Geflügel vorbeugend eine Allgemeinverfügung erlassen, nach der Geflügel in besonders gefährdeten Gebieten
aufgestallt werden muss.

Bei diesen Gebieten handelt sich um einige Bereiche in unmittelbarer Nähe zu Gewässern oder Rastplätzen von Zugvögeln. Diese Gebiete sind im Einzelnen in der Allgemeinverfügung beschrieben. Eine Geflügelhaltung in diesen Gebieten ist jedoch nicht bekannt.

Die Allgemeinverfügung kann im Internet kann unter www.landkreishildesheim.de/gefluegelpest  eingesehen werden.

Rund 1170 Geflügelhalter im Landkreis Hildesheim können sich also weiterhin darüber freuen, ihre Tiere auf der grünen Wiese lassen zu dürfen. „Wir möchten aber noch einmal daran erinnern, dass jeder Geflügelhalter, unabhängig davon, wie viele Tiere er besitzt, bei der zuständigen Veterinärbehörde seine Tierhaltung melden muss“, betont Frau Dr. Evers, Leiterin des Fachdienstes Veterinärwesen und Verbraucherschutz.

Erforderlich sind Angaben über Art und Anzahl des gehaltenen Geflügels sowie die Adressen des Halters und der Haltung. Ein entsprechendes Registrierungsformular wird bei Bedarf zugeschickt bzw. ist unter www.landkreishildesheim.de  zu finden.