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(LKHi 13-011) Im Hildesheimer Kreishaus konnte Landrat Reiner Wegner jetzt rund 30 Personen aus der Region Hildesheim begrüßen, die sich zum Thema Schaufenster Elektromobilität der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg informieren wollten. Schwerpunkt war dabei der Aufbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge, die einer der Grundpfeiler dafür ist, E-Mobilität zu etablieren.
Der Landkreis hatte dazu Vertreterinnen und Vertreter der Städte und Gemeinden, der Energieversorger und Verkehrsunternehmen, der Universität und der HAWK, des Tec Centers Bad Salzdetfurth, verschiedener Autohäuser, des Energieberatungszentrums Hildesheim, der Wohnungsbaugesellschaften sowie der Wirtschaftsförderungsgesellschaft und der Marketinggesellschaft ins Kreishaus eingeladen. Hintergrund war die Auswahl der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg als eines von vier Schaufenstern für Elektromobilität durch die Bundesregierung.
Im Schaufenster werden mehr als 30 Projekte durch den Bund und das Land Niedersachsen gefördert. Dazu gehören auch einige lokale Maßnahmen, die die Nutzung von Elektrofahrzeugen fördern, wie zum Beispiel die Befreiung von Parkgebühren, Vorrangparken bei ausgewählten Veranstaltungen, Privile-gierung von Elektrofahrzeugen bei der Nutzung von Bus- und Taxispuren und die Förderung intermodaler Verkehrskonzepte. Auch die Zweirad-Elektromobilität soll entsprechend der jeweiligen lokalen Voraussetzungen eine besondere Förderung erfahren.

Zum Thema Ladeinfrastruktur hatte der Landkreis Ronald Zengerling und Dr. Ralf Benger eingeladen, die das entsprechende Projekt von der Wolfsburg AG als Konsortialführer koordinieren. Daneben waren auch Stephen Struwe-Ramoth und Max Verdick von der NBank anwesend, um ergänzend über die Fördermöglichkeiten zu informieren. Ziel ist es, im Gebiet der Metropolregion eine diskriminierungsfreie und bedarfsgerechte Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge zu errichten. Als Symbol für die besondere Unterstützung der Elektromobilität sollen im Umfeld der zentralen kommunalen Gebäude (Rat- und Kreishäuser) Ladesäulen für Elektrofahrzeuge errichtet werden, die eine Schnellladung ermöglichen. Die Stückkosten für eine solche Schnellladesäule betragen ca. 25.000 Euro. Daneben soll auch ein bedarfsgerechtes Netz von Ladesäulen mit längeren Ladezeiten geschaffen werden, die sehr viel kostengünstiger sind und deshalb nicht durch das Schaufenster gefördert werden.

200 E-Fahrzeuge im Landkreis unterwegs
Immerhin sind im Landkreis Hildesheim jetzt bereits rund 200 Fahrzeuge angemeldet, die mit Elektroantrieb fahren: 29 reine Elektro-Kfz, 165 Hybrid Benzin/Elektro und 5 Hybrid Diesel/Elektro. Die anwesenden Bürgermeister zeigten sich sehr interessiert am Aufbau einer Ladesäule in ihrer Gemeinde. Jedoch zeichnet sich ab, dass nicht an jedem Rathaus im Landkreis eine vom Land geförderte Säule installiert werden kann. Im Arbeitskreis Elektromobilität Hildesheim soll daher ein Konzept entwickelt und Lösungsmöglichkeiten erarbeitet werden.

BU: Die Metropolregion will
das Thema E-Mobilität in der Region voranbringen. Landrat Reiner Wegner
begrüßte dazu die Vertreter aus den Kommunen sowie Sachverständige, die sich
für die Realisierung der wichtigen Ladeinfrastruktur  einsetzen wollen. (Foto: lps)