Seiteninhalt

(LKHi 13-02-008)  „Unsere Kreisfeuerwehrbereitschaften haben sich im Hochwassereinsatz an der Elbe erneut bewährt“, lobt Landrat Reiner Wegner die Einsatzkräfte der Kreisfeuerwehrbereitschaften 2, 3 und 5. Er dankt auch den Mitgliedern des Versorgungszuges für ihren Einsatz im Katastrophengebiet.
Insgesamt 391 Feuerwehrkräfte aus dem Landkreis Hildesheim waren zur Unterstützung der vom Hochwasser bedrohten Bevölkerung in den Landkreis Lüneburg ausgerückt. Im Einsatzgebiet Amt Neuhaus wurden von den Kräften Sandsäcke befüllt und verbaut sowie die Deiche gesichert. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte durch die Einwohner vor Ort. Auch die gute Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen und der Bundeswehr wurde von den Bereitschaftsführern hervorgehoben.
„Wir wissen, wie wichtig die überörtliche Hilfe für die betroffenen Gebiete ist“, resümiert Kreisbrandmeister Josef Franke rückblickend auf die Katastrophe im Landkreis Hildesheim im Jahr 2007. Damals waren zeitweise über 1.200 ehrenamtliche Kräfte an der Innerste im Einsatz, darunter mehrere Kreisfeuerwehrbereitschaften aus anderen Landkreisen und Helfer überörtlicher Hilfsorganisationen.

Dank an Arbeitgeber
Landrat Reiner Wegner sprach seinen Dank auch an die Arbeitgeber für die Freistellung der Einsatzkräfte aus. „Die ehrenamtlichen Helfer waren im Mai oft tagelang mit der Bekämpfung des Hochwassers im Landkreis Hildesheim beschäftigt und mussten nun noch die Einsatzkräfte an der Elbe unterstützen. Ohne den Rückhalt der Arbeitgeberseite wäre der Einsatz der ehrenamtlichen Helfer nicht möglich gewesen“, betont Wegner. Gleichzeitig appelliert der Landrat an die Arbeitgeber, ihren Arbeitnehmern bei der Ausübung ihres Dienstes für das Allgemeinwohl keine Steine in den Weg zu legen, sondern dazu beitragen, dass das Ehrenamt weiter gestärkt und die Nachwuchsgewinnung gefördert wird. „Wer sich freiwillig und uneigennützig für die Allgemeinheit einsetzt, ist in der Regel auch ein verantwortungsbewusster Mitarbeiter im Berufsalltag“,so Wegner.