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Richtfest

Nun steht der "veredelte" Rohbau der Mensa

Es war zwar nicht das beste Wetter, aber das Richtfest der Mensa wurde trotzdem am 30. August 2010 gefeiert. Mit Trommeln und Posaunen wurde das Fest von den Schülern der Schiller-Realschule und der Bläserklasse des Gymnasiums begleitet.
Architekt Harald Kiefer berichtete, dass der Regen nicht das erste Wetterproblem sei. Im Sommer mussten die Bauarbeiter unter freiem Himmel 6 Tage die Woche bei bis zu 45 Grad arbeiten. Nun steht Polier Manfred Wyzgol im Regen auf dem Gerüst und hält das Schnapsglas in der Hand und wünscht dem Bauherrn alles Gute, immer viel Harmonie im Haus und, dass es lange stehe.

 

 

 

 

 


Architekt Kiefer sieht den Mensa-Bau als Unterrichts-Objekt, er zitierte ein skandinavisches Sprichwort, nach dem ein Kind drei Lehrer hat: den Lehrer selbst, die Mitschüler und den Raum der Schule.
Es ist für alle ein Festtag. Landrat Reiner Wegner erinnert daran, dass das Gebäude durch die Anbindung an Sanitärräume und die Sporthalle der Realschule nebenan, vielseitig nutzbar sein werde. Die Mensa koste 2,4 Millionen (von denen die Stadt Sarstedt 800.000 € trägt), 1,6 Millionen die Sanierung der Sporthalle und der Neubau der Nebenräume. Der Bau stärke den Schulstandort und ist auch ein Zeichen, wie wichtig der Landkreis Hildesheim seine Schulen nehme.

Jürgen Sander, Leiter der Schiller-Realschule, sagte: "Die Schule wird ein anderes Gesicht bekommen". Die Mensa stärke schon jetzt die Zusammenarbeit seiner Schule mit dem Gymnasium und werde künftig den Ganztagsbetrieb wesentlich fördern. Das Thema Förderung wird groß geschrieben, Arbeitsgemeinschaft und Förderununterricht am Nachmittag gehören dazu.

 

 

 

 

 


Der Saal ist 1.000 Quadratmeter groß und bietet bei reiner Bestuhlung für 340 Besucher Platz. Beim Mensabetrieb werden 200 Sitzplätze für die Schüler angeboten. Außerdem bietet er eine Bühne, wobei der Mensa-Bereich abgetrennt werden kann.

Eine exakte Arbeit der Bauleute  ist deshalb so wichtig, weil der Bau als so genannter "veredelter Rohbau"  errichtet wird. Das bedeutet, dass Einzelheiten der Konstruktion, wie z. B. Sichtbetonwände und die Stahldachkonstruktion sichtbar bleiben. Architekt Kiefer scherzte: "Man darf dann nicht denken, die wollten nur sparen. Es soll später so aussehen, als hätten wir das so gewollt."