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Wappen der Ortschaften
 



Ahrbergen

Wie die breite Schlängellinie das Wappen spaltet, so teilt auch die Innerste die Feldmark von Ahrbergen. Auf einem grünen Hügel steht der 1236 errichtete wehrhafte Turm der Kirche St. Peter und Paul, die drei Eisenhüte auf der anderen Seite stammen aus dem Wappen der einst in Ahrbergen begüterten Familie von Depenau.



Emmerke

Im 13. und 14. Jahrhundert gab es ein Rittergeschlecht von Emmerke, das im Wappen einen Balken führte, der schräg zur linken Schildecke aufsteigt und mit sechs Zinnen besetzt ist. Das Wappen genoss einst im Stift besonderes Ansehen. Der Balken gemahnt an Haus und Stall, die Zinnen an Schmuck und Wehr des Hauses.



Gross Förste

Das Silberband der Innerste, die sich in lustigen Wellenlinien kringelt, das Grün der Wiesen und Felder um den Fluss und nicht zuletzt - silbern wie der Strom - das Mühlrad zieren das Wappen von Gross Förste. Die Mühle soll das älteste erhaltene Bauwerk des Dorfes sein.

 

 



Gross Giesen

Ein goldener Schild, von einem schweren roten Balken durchquert, ist mit roten Nägeln übersät. Balken und Nägel stammen von dem Rittergeschlecht von Giesen, das im 12. Jahrhundert erstmals in Urkunden auftrat. Die Balken erinnern an Haus und Heim, die Nägel an niedersächsische Zähigkeit.



Hasede

Das Wappen ist dem berühmten Hasenfester im Kreuzgang des Paderborner Doms entliehen. Drei Hasen mit leuchtenden goldenem Pelz auf grünem Grund sind so zusammengeordnet, dass jedes Hasenohr zwei Hasen angehört. So hat jeder Meister Lampe zwei Ohren, und doch sind auf dem Wappen nur drei Ohren zu sehen.



Klein GIesen

Der Ritter Cord von Beelte siegelte 1441 eine Urkunde mit einem Siegel, das in der Mitte einen schweren Querbalken zeigt und darüber zwei, darunter eine Lilie in harmonischer Anordnung. Der goldene Balken gemahnt an Haus und Hof, die silbernen Lilien an Lauterkeit des Charakters.