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Hackenstedt

Ruhiges Leben in Hackenstedt

Die Bedeutung des Namens Hackenstedt passt auch heute noch auf die Lage des Ortes: Hau oder Hav bezeichnet eine Stelle, wo der Wald ausgehauen ist. Auch heute liegt das ruhig gelegene Dorf mit seiner Feldmark noch rings vom Wald eingeschlossen, so dass man nur von Söder aus einen Überblick über seine schöne Lage gewinnen kann.

Am südlichen Dorfrand begrüßt den Besucher das Wahrzeichen von Hackenstedt, die alte aus Bruchsteinen erbaute Zehntscheune. Dieses Baudenkmal weist auch gleich auf den Einfluss des Klosters Derneburg, das sich zwischen 1229 und 1481 den Hauptanteil der Hackenstedter Güter einverleibte. Zuvor gehörte der Grundbesitz zum Teil den Wohldenberger Grafen, zum Teil der Familie von Steinberg und der Familie von Berkefeld.

Seit 1730 ist die Pfarrstelle mit Sottrum kombiniert. Aufgrund der Vergrößerung der Gemeinde wurde die Kirche 1731 im barocken Stil neu erbaut. Nur der massive Turm mit seinen kleinen Lichtschlitzen stammt noch aus älterer Zeit.

Der Bau von Neubausiedlungen begann 1953. In den 70er Jahren erschloss der Landwirt Wilhelm Siebke eigenhändig eine große Siedlung, die er später an die Gemeinde verkaufte. Der 1877 gegründete Männergesangverein und das Bläsercorps Hackenstedt von 1967 haben durch zahlreiche Aktivitäten und Veranstaltungen Hackenstedt auch über Holles Grenzen hinaus bekannt gemacht. Heute präsentiert sich Hackenstedt als ein beschauliches Dorf mit 5 intakten landwirtschaftlichen Höfen, wunderschön gelegen, in dem alle Bewohner das ruhige Landleben genießen.